Heuschnupfen – Was hilft gegen Pollenallergie?

Juckende Augen, laufende Nase und dazwischen Niesanfälle – die Pollenallergie oder der Heuschnupfen hat jetzt wieder Hochsaison. Betroffen sind allein in Deutschland etwa 12 Millionen Menschen. Lesen Sie hier, anhand welcher Symptome man Heuschnupfen erkennt und wie man diese lindert.

Heuschnupfen

Er macht sich oft schon bei Kindern zwischen dem 8. und 16. Lebensjahr bemerkbar und tritt immer häufiger auch bei Erwachsenen über 40 Jahren erstmalig auf: Der Heuschnupfen gehört in Deutschland mittlerweile zu den sogenannten Volkskrankheiten. Die Ursache für den Anstieg ist noch nicht geklärt. Seit einigen Jahren steht die sogenannte Hygiene-Hypothese als Ursache für die generelle Zunahme von Allergien im Raum. Demnach sei unsere zunehmend hygienische Lebensumgebung einer der Hauptfaktoren dafür, dass sich unser unterfordertes Immunsystem neue Aufgaben sucht.

Heuschnupfen ist nichts anderes als eine Allergie: Das Immunsystem reagiert dabei auf eigentlich harmlose Stoffe und versucht, diese unschädlich zu machen. Im Fall der Pollenallergie sind dies Pollen bestimmter Bäume, Pflanzen und Gräser. Betroffene Personen spüren die Symptome besonders in der entsprechenden Blütesaison der jeweiligen Pflanzen. Die typische Heuschnupfen-Zeit geht vom Frühjahr bis in den Herbst, wobei im Frühjahr mit Beginn der Blühsaison die Beschwerden am heftigsten sind.

Inhalt des Artikels:

 

Heuschnupfen: Symptome und typische Anzeichen

Die Nase läuft, die Augen jucken – einen Heuschnupfen erkennt man anhand der klassischen Symptome:

  • Fliessschnupfen
  • Gerötete und juckende Augen
  • Tränende Augen
  • Bindehautentzündung
  • Niesen und Niesattacken
  • Kribbeln in der Nase
  • Erschwerte Atmung
  • Müdigkeit und Schwächegefühl

In Abgrenzung zu anderen Erkrankungen wie Erkältung oder Schnupfen, bei denen sich ähnliche Symptome wie beim Heuschnupfen zeigen, ist es ratsam, bei Verdacht auf eine Pollenallergie einen Arzt aufzusuchen. Hier wird meist ein Pricktest zur Diagnose durchgeführt.

Darum kommt es bei Heuschnupfen zu den Symptomen

Eine Allergie wie der Heuschnupfen ist nichts anderes als eine Überreaktion des Immunsystems. Dabei werden eigentlich harmlose Stoffe (in diesem Fall Pollen) vom Immunsystem fälschlicherweise als bösartige Eindringlinge identifiziert, die entsprechend bekämpft werden müssen. Es kommt zu einer Sofortreaktion, bei der sich Allergene an die Antikörper an den Mastzellen heften. Die Mastzellen wiederum enthalten Histamin, das sie nun in grossen Mengen ausschütten. Es kommt zur klassischen Entzündungsreaktion des Körpers, um die Eindringlinge, in diesem Fall eigentlich harmlose Pollen, zu bekämpfen.

Dadurch kommt es zur Schwellung der Schleimhäute. Gleichzeitig sorgt Histamin dafür, dass die vermeintlich bösen Eindringlinge schneller aus dem Körper heraustransportiert werden: durch Niesen sowie laufende Nase und tränende Augen.

Pricktest zur Diagnose von Heuschnupfen

Beim Pricktest werden auf die Haut (in der Regel auf die Innenseite des Unterarms) auf verschiedenen Arealen Lösungen mit bestimmten Allergenen aufgetropft. Im Anschluss wird die Haut an der jeweiligen Stelle mit einer feinen Nadel aufgeritzt, damit die Allergenlösung in die Haut eindringen kann. Dort kommt sie mit den Abwehrzellen der Haut, den Mastzellen, in Kontakt.

Getestet werden die häufigsten Allergene bei Heuschnupfen:

  • Birke
  • Hasel
  • Erle
  • Gräser
  • Roggen
  • Beifuss
  • Spitzwegerich
  • Ambrosia
  • Esche

Liegt eine Pollenallergie vor, kommt es an der entsprechenden Stelle nach etwa 15 bis 20 Minuten zu einer Hautreaktion mit Rötungen, Juckreiz und/oder Quaddeln.

Pollenassoziierte Lebensmittelallergie

Bei pollenassoziierten Lebensmittelallergien handelt es sich um zusammenhängende Allergien zwischen bestimmten Nahrungsmitteln und Pollen. Bei einigen Pollenallergien besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit auf bestimmte Lebensmittelallergien. Kreuzallergien sind die mit Abstand häufigste Lebensmittelallergie im Erwachsenenalter. So haben über 50 Prozent der Birkenpollenallergiker eine Allergie gegen Nüsse und verschiedene rohe Obstsorten aus der Familie der Rosengewächse: Bei uns häufig verzehrte Vertreter sind Apfel, Birne, Pflaume, Pfirsich, Mandel (die Mandel gilt botanisch als Obst) und Kirsche. Beifussallergiker dagegen reagieren oft allergisch auf Kräuter und Gewürze sowie Pfeffer, Sellerie und Gemüse aus der Familie der Nachtschattengewächse: Tomaten, Paprika und Chili. Auch gegen Doldenblütler wie Karotten, Fenchel und Anis sind sie häufig allergisch („Sellerie-Karotten-Beifuss-Gewürz-Syndrom“).

Das sind die Ursachen von Pollenallergie und Co.

Die genauen Ursachen von Heuschnupfen sind – wie das bei Allergien generell der Fall ist – noch nicht eindeutig geklärt. Man vermutet multifaktorielle Gründe, also mehrere Ursachen, die mit der Entstehung von Allergien in Zusammenhang stehen. In Deutschland erkranken ungefähr ein Drittel aller Menschen im Laufe ihres Lebens an einer Allergie. Mit 40 Prozent der Bevölkerung ist diese Zahl in den USA und Australien sogar noch höher.

In Asien, Afrika oder auch Osteuropa dagegen kommen Allergien sehr selten vor – ein Grund mehr, sich die sogenannte Hygiene-Hypothese als Grund für ein überschiessendes Immunsystem einmal näher anzuschauen. Demnach sind unsere zunehmend hygienisch-keimfreien Lebensumstände für die Entwicklung von Allergien verantwortlich. Dafür spricht ausserdem, dass sich die Zahl der Allergiker in den westlichen Industrieländern seit den 1960er-Jahren alle zehn Jahre verdoppelt – also parallel zur immer reineren Lebenswelt, in der Hygienespüler und antibakterielles Geschirrspülmittel zum Alltag gehören und immer mehr Menschen in Städten leben, fernab von ihrer eigentlich natürlichen Lebenswelt, der Natur.

Auch die zunehmende Umweltverschmutzung wird oft als Ursache für die Zunahme von Allergien genannt. Dagegen spricht, dass zum Beispiel in der ehemaligen DDR Allergien so gut wie unbekannt waren, und das trotz starker Umweltverschmutzung. Heute, wo nicht mehr überwiegend mit Kohle geheizt wird und Flüsse und Landschaften wieder sauber sind, ist die Allergierate in den östlichen Bundesländern mit der in den westlichen vergleichbar.

Genetik scheint bei Allergien zumindest eine Rolle zu spielen. So scheint auch die Veranlagung zur Entwicklung von Allergien angeboren zu sein. Innerhalb von Familien treten sie deshalb gehäuft auf. Am grössten ist die Wahrscheinlichkeit übrigens, wenn beide Eltern an Heuschnupfen leiden. Dann liegt die Wahrscheinlichkeit, selbst im Laufe des Lebens Heuschnupfen zu entwickeln, bei 60 bis 80 Prozent.

Der Darm rückt bei der Erforschung von Allergien zunehmend in den Mittelpunkt. Immer häufiger weisen Studien darauf hin, dass besonders die frühe Einnahme von Antibiotika Allergien fördern kann. Viele Ärzte verschreiben darüber hinaus oft vorschnell und unnötig Antibiotika. Erwähnenswert sei hier eine Auswertung von Studien an der Universität Utrecht, bei der die Niederländer herausfanden, dass Kinder, die bis zum zweiten Lebensjahr mindestens einmal ein Antibiotikum einnahmen, später deutlich häufiger Allergien entwickelten. Das Risiko von Heuschnupfen stieg sogar um 50 Prozent. Die Forscher führten das auf die zerstörte Darmflora durch die frühe Antibiotikumgabe zurück. Die kindliche Darmflora reagiert besonders empfindlich und braucht Monate bis Jahre, um sich wieder zu erholen. Da Kinder in unserer Gesellschaft häufig Antibiotika erhalten, kann keine vollständige Regeneration eintreten. Ungesunde und vitalstoffarme Ernährung und künstliche Nahrungsmittelzusätze tun ihr übriges, um den Darm aus der Balance zu bringen.

Heute wissen wir, dass ein grosser Teil unseres Immunsystems im Darm sitzt. Daher scheint ein Zusammenhang zwischen der Darmgesundheit und Allergien sehr wahrscheinlich.

Heuschnupfen: Medikamente und natürliche Behandlung

Wie jede Allergie sollte auch der Heuschnupfen behandelt werden. Bei unbehandelter Pollenallergie besteht die Gefahr, dass sich die Symptome verschlimmern oder sich sogar allergisches Asthma entwickelt.

Zur Behandlung stehen verschiedene Medikamente und Methoden zur Verfügung:

  • Antihistaminika
  • Cortison
  • Hyposensibilisierung
  • Darmsanierung
  • Ernährungsumstellung
  • Hausmittel und Naturheilkunde

Wer den Fokus auf den ganzheitlichen Ansatz mit Darmsanierung, Ernährungsumstellung und Naturheilkunde legt, kann aus einer Reihe von Maßnahmen wählen:

Darmflora und Heuschnupfen

Die Darmsanierung zur Behandlung von Heuschnupfen erfreut sich immer grösserer Beliebtheit, zumal die Forschung immer häufiger Zusammenhänge zwischen einer kranken Darmflora und Allergien feststellt. Zudem sitzen zahlreiche wichtige Abwehrzellen im Darm. Betrachtet man den Körper ganzheitlich, stehen alle Schleimhäute miteinander in Verbindung. Die Darmschleimhaut hängt also auch mit Lungen-, Nasen- und Bronchienschleimhaut zusammen. Naturheilkundler empfehlen als wichtigste Säule zur Behandlung von Allergien die Darmsanierung mit anschliessendem Aufbau der Darmflora durch Probiotika.

Ernährung und Heuschnupfen

Hand in Hand mit der Darmsanierung geht die Ernährungsumstellung: Bevorzugen Sie unverarbeitete, frische Lebensmittel. Gemüse und Obst sowie Hülsenfrüchte sollten dabei einen Grossteil Ihrer Ernährung ausmachen. Verzichten Sie weitgehend und während der Darmsanierung am besten vollständig auf Zucker, Weissmehlprodukte, Fleisch, Fisch und Milchprodukte. Bauen Sie natürliche Präbiotika als Nahrung für die guten Darmbakterien in Ihre Ernährung ein. Besonders reich an Präbiotika sind Yacon, Schwarzwurzeln, Topinambur, Chicorée sowie Knoblauch und Zwiebeln.

Auch eine Basenkur kann die Beschwerden von Allergikern mindern. Führen Sie zu Beginn des Jahres eine zwei- bis dreiwöchige Basenkur durch und ernähren Sie sich danach nach der 80:20-Regel: 80 Prozent Ihrer Lebensmittel sollten basisch sein und 20 Prozent aus guten Säurebildnern bestehen.

Grundsätzlich empfiehlt sich für Allergiker in der Heuschnupfensaison eine histaminarme Ernährung, denn der Körper schüttet im Rahmen seiner Entzündungsreaktion ohnehin zu viele Histamine aus. Meiden Sie zum Beispiel:

  • reife Käse- und Milchprodukte
  • Schokolade
  • Alkohol (vor allem Rotwein)
  • bestimmte Obstsorten (sehr reife Bananen, Himbeeren, Erdbeeren, Kiwis und Orangen)
  • verarbeitete Sojaprodukte
  • Fertigprodukte und Fast Food
  • konservierten Fisch
  • konserviertes Fleisch (zum Beispiel Salami und rohen Schinken)
  • Hülsenfrüchte
  • Tomaten und Tomatenzubereitungen (zum Beispiel Ketchup)
  • Avocado
  • Auberginen
  • Spinat
  • Pilze
  • uvm.

Bevorzugen Sie stattdessen Lebensmittel, die aufgrund bestimmter enthaltener Vitamine und Mineralstoffe wie natürliche Antihistaminika wirken. Bevorzugen Sie rein pflanzliche Lebensmittel. Achten Sie dabei auf einen hohen Gehalt von:

Vitamin B6: reichlich enthalten in Hirse, Süsskartoffeln, Walnüssen, Kichererbsen, Sesamsamen

Vitamin C: reichlich enthalten in roter und grüner Paprika, Acerola, Hagebutten, Sanddorn, Guave, Brennnessel (sie enthält aber auch viel Histamin), Sauerampfer, Grünkohl, Brokkoli, Petersilie

Selen: reichlich enthalten in Brokkoli und Blumenkohl, Knoblauch, Zwiebeln, Sesam, Paranüsse, Kohlrabi, Kartoffeln

Zink: reichlich enthalten in Kürbiskernen, Haferflocken, Paranüssen, Linsen, Buchweizen, Aprikosen, Hirse

Magnesium: reichlich enthalten in Getreidekleie, Vollkorngetreide, Haferflocken, Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Bananen

Calcium: reichlich enthalten in Sesam, Mandeln, Haselnüssen, Grünkohl (roh), Rucola, getrockneten Feigen, Spinat (gekocht), Chiasamen

Honig wird als „natürliche Hyposensibilisierung“ geschätzt. Durch seinen natürlichen Gehalt an Blütenpollen soll er, in geringen Mengen verzehrt, die Toleranzschwelle für Blütenallergene, ähnlich wie bei der herkömmlichen Hyposensibilisierung, nach und nach heraufsetzen. Wichtig ist dabei, dass der Honig aus der Region stammt, in der man lebt. Auf Nummer sicher geht man mit Honig vom örtlichen Imker. Experten empfehlen Allergikern, die auf Frühblütler reagieren, den Honig zu verwenden, der auch im Frühjahr geschleudert wurde. Wer eher im Sommer und Spätsommer unter Heuschnupfen leidet, kann auf die Herbstschleuderung zurückgreifen.

Beginnen Sie am besten etwa zwei Wochen vor Ihrer „Saison“ mit der Einnahme. Der Honig sollte roh, ungefiltert und regional sein. Natürlich können Sie Ihren Honig auch auf dem Brot geniessen. Besser dosieren lässt er sich allerdings, indem man morgens zwei Teelöffel Honig und zwei Teelöffel Apfelessig in ein Glas Wasser gibt, verrührt und dann zur Hälfte trinkt. Die andere Hälfte trinken Sie am Abend vor dem Zubettgehen. Wenn Sie die Mischung gut vertragen, können Sie die Dosis auch nach und nach leicht erhöhen.

Hausmittel und Naturheilkunde zur Linderung der Heuschnupfen-Symptome

Zur Beruhigung der Schleimhäute können verschiedene Pflanzen und Pflanzenöle angewendet werden. Vor allem ätherische Öle werden für die natürliche Behandlung von Heuschnupfen verwendet:

  • Lavendelöl ist ein natürliches Antihistaminikum ohne Nebenwirkungen, reguliert das Immunsystem und wirkt beruhigend
  • Pfefferminzöl und Zitronenöl öffnen die Atemwege, wirken schleimlösend und erleichtern den Abtransport von Schleim

Achten Sie dabei unbedingt auf die hohe Qualität. Öle sollten therapeutische Qualität haben und auch für die innerliche Anwendung zugelassen sein. Bitte berücksichtigen Sie, dass nicht alle ätherischen Öle für Kinder geeignet sind. Sprechen Sie eine Behandlung mit ätherischen Ölen immer mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ab.

  • Oliven- und Sanddornfruchtfleischöl beruhigen, auf die Innenwände der Nasenlöcher aufgetragen, die Nasenschleimhäute.
  • Ägyptisches Schwarzkümmelöl kann als Kapsel oder pur innerlich angewendet werden; am besten kurmässig bereits vor der Pollenzeit damit beginnen.
  • Zedernöl wird während der Heuschnupfenzeit als Raumduft empfohlen, um die Symptome zu lindern.
  • Vitamin C gilt als natürliches Antihistaminikum – es stärkt das Immunsystem und bindet Histamin im Körper.
  • Der Mineralstoff Magnesium hemmt die übermässige Histaminproduktion im Körper.
  • Indisches Lungenkraut wirkt schleimlösend, entzündungshemmend und lindert Husten. Es enthält ätherisches Öl und das bronchienerweiternde Alkaloid Vasicin.

Ahmadizar, F. et al.: Early-life antibiotika exposure increases the risk of developing allergic symptoms later in life: A meta-analysis. Allergy, Volume 73, Issue 5, May 2018:S. 971-986

Axt-Gadermann, Prof. Dr. M.: Schön mit Darm. Südwest, München 2017

Bühring, U.: Lehrbuch Pflanzenheilkunde. Haug, Stuttgart 2014

Deutscher Allergie- und Asthmabund (daab): www.daab.de (Abruf: Juni 2018)

Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie/Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin: S3-Leitlinie Allergieprävention. AWMF-Register-Nr. 061/016 (Stand: Juli 2014)

Ismail, IH et al.: Probiotic effects in allergic disease. Journal of Paediatrics and Child Health, 2013 Sep;49:709-715

Patel, S. et al.: Dietary antioxidant intake, allergic sensitization and allergic diseases in young children. Allergy, 2009 Dec;64:1766-1772

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AKN Redaktion
AKN Redaktion
Die Akademie der Naturheilkunde bildet seit 2005 Ernährungsberater aus. Wir von der AKN glauben daran, dass die Ernährungs- und Lebensweise eng mit dem körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefinden zusammenhängt. Unsere Vision ist es, jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, seine Gesundheit auf natürliche und nachhaltige Weise erlangen und erhalten zu können.
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